Hallo ich halte bald ein Vortrag über Naturgesetze und bräuchte mal Hilfe?

Frage von Eddi L: Hallo ich halte bald ein Vortrag über Naturgesetze und bräuchte mal Hilfe?
Also ich würde gerne mit einer leicht verständlichen Definition anfangen. Es geht also um die Frage: Was genau sind eigentlich Naturgesetze und welchen Zweck haben sie? Leider konnte ich darüber aber nichts im Internet finden. Ich finde zwar verschiedene Naturgesetze verschiedener Philosophen, aber keine Antwort auf diese Frage. Weiß hier zufällig jemand eine Antwort? Vielen Dank schon mal!
Ich habe diese Frage extra im bereich PHILOSOPHIE veröffentlicht ;) Danke für eure Antworten, aber das hilft mir nicht wirklich weiter… =(

Beste Antwort:

Answer by Charlotte
Naturgesetze = physikalische Gesetze.Schau mal bei Wikipedia da bekommst ein paar Beispiele und kannst die erweitern ,vielleicht hilfts dir ja .

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3 Kommentare zu “Hallo ich halte bald ein Vortrag über Naturgesetze und bräuchte mal Hilfe?”

  1. Armin Mok schreibt:

    22.01.2012 um 03:35

    Ich glaube, am interessantesten wird dieser Vortrag, wenn du die verschiedenen Naturgesetze im Einzelnen erläuterst und dann im Anschluss Beispiele bringst, die genau das Gegenteil aussagen.
    Die Frage ist auch, ob du nun die chemischen, biologischen oder physischen Naturgesetze nehmen willst.

    Ich weiß nicht, ob das nun als ein naturgesetz angeführt werden kann, aber:

    Material zieht sich bei Kälte zusammen und dehnt sich bei Wärme aus.
    (Stichwort Wasseranomalien): Wasser allerdings verdrängt im gefrorenen Zustand mehr Raum als im flüssigen Zustand. Hätte Wasser die gleichen Eigenschaften wie irgend eine andere natürliche Flüssigkeit, wären die Seen komplett gefroren. Aber kaltes Wasser ist eben leichter als warmes Wasser. So kommt es auch, dass es in der Tiefsee kein gefrorenes Wasser gibt, obgleich z.B. Gas, das sich in der Tiefsee unter einem Stein sammelt, durch den hohen Druck sofort gefriert.

  2. antoniofabrini schreibt:

    22.01.2012 um 03:44

    Naturgesetze beschreibt Zustände und deren Änderungen eines physikalischen Systems mittels messbarer, eindeutig definierter physikalischer Größen.

    Physikalische Gesetze formulieren in der Regel Veränderungszusammenhänge: Sie beschreiben also, wie eine Ausgangssituation durch eine Verlaufsfunktion in eine Endsituation verändert wird.
    Ob man mit physikalischen Gesetzen alle Beobachtungen in der Natur beschreiben kann, hängt davon ab, wie gut das entsprechende Modell die Wirklichkeit abbildet. Nur das Modell kann exakt berechnet werden – die gesamte Natur selbst nicht.
    Ein physikalisches Gesetz muss mit reproduzierbaren physikalischen Experimenten vereinbar sein. Im allgemeinen Sprachgebrauch gilt es dann auch als bestätigt.
    Ein physikalisches Gesetz ist immer Teil einer physikalische Theorie, die einheitlich und widerspruchsfrei sein muss und durch die Praxis bestätigt werden muss. Eine Theorie, deren Vorhersagen noch nicht bestätigt werden konnten, lässt sich genauer mit dem Begriff Hypothese charakterisieren.
    Eine geschlossene Theorie ist die Gesamtheit von Gesetzen, die ein ganzes Gebiet vollständig beschreiben, wie zum Beispiel die Maxwellschen Gleichungen die gesamte Elektrodynamik beschreiben. Dies gilt allerdings wieder nur in den definierten Grenzen und Modellen.
    Physikalische Gesetze sind meist in der Sprache der Mathematik verfasst, da diese die notwendige logische und konzeptionelle Klarheit besitzt. Hinzu kommen sprachliche Beschreibungen und Illustrationen der Zusammenhänge. Sowohl die einzelnen Begriffe als auch der Geltungsbereich müssen hierbei definiert sein.
    Die wissenschaftlich akzeptierten physikalischen Gesetze bestimmen das im 20. Jahrhundert vorherrschende materielle Weltbild.

    Die Frage nach der Eigenständigkeit von physikalischen Gesetzen hat sich heute gewissermaßen verallgemeinert zur Frage nach der Eigenständigkeit von Information: Da Reproduzierbarkeit der Information ebenso vorausgesetzt ist wie den physikalischen Gesetzen, hängt ihre Geltung davon ab, ob sich diese Reproduzierbarkeit empirisch bestätigt. Die Möglichkeit zur Reproduktion lässt sich allerdings nicht von der Wirklichkeit trennen, dass die Reproduktion tatsächlich geschieht. Und so bleibt jede Geltung ein soziales Phänomen. Neben allen technischen Optionen setzt sie ein Interesse und einen Konsens voraus. Die allgemeine Meinung besagt, Information ohne Informationsträger gibt es nicht.

  3. Rafa schreibt:

    22.01.2012 um 03:57

    Wenn ich diesen Vortrag halten dürfte, würde ich die Naturgesetzte als fundamentale Kraftgesetzte darstellen. Aufgrund dieser Kräfte hat sich das Universum so entwickelt, wie wir es heute sehen. Der Anfang von allem, der “big bang” ist jedoch davon ausgenommen, denn über den Grund hierfür kann die Wissenschaft keine Aussagen machen.
    im einzelnen handelt es sich um:
    a) Gravitation
    b) Elektromagnetismus
    c) Schwache Kernkraft
    d) Starke Kernkraft
    Man geht heute davon aus, dass sich diese vier Fundamentalkräfte aus einer einzigen Urkraft entwickelt haben. Deshalb versucht die Physik die Kräfte zu vereinigen, im Falle des Elektromagnetismus und der schachen Kernkraft ist dies bereits gelungen. Doch die nächsten Schritte stellen sich als äußerst schwierig heraus denn das hieße, die Quantenmechanik mit der allgemeinen Relativitätstheorie zu verschmelzen. Beide Theorien sind außerordentlich erfolgreich, wehren sich jedoch vehement dagenen, vereinigt zu werden. Ein eventueller Kandidat für die Lösung dieses Problems ist die Superstringtheorie. Diese entzieht sich jedoch jeder experimentellen Bestätigung, da die “Strings” eigentlich ein mathematisches Konstrukt und winzig klein sind. So bleibt die Stringtheorie wahrscheinlich eher eine philosophische Lösung als eine physikalische.

    Am CERN versucht man momentan mit dem Superbeschleuniger LHC, etwas mehr Licht in die Elementarteilchenphysik zu bringen. Dort werden die Bedingungen während des Urknalls nachgeahmt. Man hofft dadurch einen tieferen Einblick in die Feinstruktur der Materie und den dabei wirkenden Kräften zu finden. Wir dürfen gespannt sein, welche Ergebnisse dabei herauskommen.

    Am Ende geht es bei der Erforschung der Naturgesetze um die Frage des Dr. Faust, “was die Welt im Innersten zusammenhält”. Bisher sind wir noch weit davon entfernt, diese Frage beantworten zu können (jedenfall, was die Naturwissenschaften betrifft)

    Ich hoffe, du konntest mit diesen Hinweisen etwas anfangen und würde (wenn ich könnte) diesen Vortrag liebend gerne selber halten….


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